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Frühlingsmüdigkeit

ByDr. med. A. Graf

Frühlingsmüdigkeit

Raus aus der Bude, raus aus den Federn

Müdigkeit, insbesondere Ende Winter und zu Beginn des Frühlings ist ein häufiges, unspezifisches Symptom in der Arztpraxis. Häufig genügt es, mit Bewegung und Spaziergänge am Sonnenlicht den Hormonhaushalt anzukurbeln. Sportler sollten ihr Betätigungsfeld deshalb von der Halle in die Natur verlegen.
Richten Sie Ihren Tagesrhythmus nach der Sonne. Ideal wäre es, früh ins Bett zu gehen und morgens früh aufzustehen, denn nur mit genügend Tageslicht kann unser Körper genügend vom Glückshormon Serotonin herstellen und das winterliche Schlafhormon Melatonin abbauen.

Vitamine und gesunde Kost

Bei der Hormonumstellung im Frühling braucht der Körper mehr Vitalstoffe und Eiweiss als sonst. Bevorzugen Sie deshalb Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Mit Milchprodukten, Fleisch und Fisch decken Sie den erhöhten Eiweissbedarf ab. Bei andauernder Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen können Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente helfen.

Bei anhaltender oder ausgeprägter Symptomatik

Bei sehr ausgeprägter und anhaltender Symptomatik wird eine ärztliche Beurteilung dringend empfohlen. Speziell muss ein Eisenmangel oder eine andere schwerwiegendere Krankheit ausgeschlossen werden.

Dr. med. Andreas Graf, Arzt in Ruswil, Nov 2016

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