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Heuschnupfen

ByDr. med. A. Graf

Heuschnupfen

Wenn’s juckt in der Nase

Endlich zeigen sich im Frühling die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und schon beginnt die Nase zu jucken und die Augen zu tränen. Dieser „Heuschnupfen“ ist eine Überempfindlichkeit auf harmlose Pollen und entsteht durch einen Fehlalarm des Immunsystems. Dieses erkennt Pollen als vermeintlich gefährliche Eindringlinge und wehrt sich mit der Bildung von Antikörpern. Die häufigsten Allergien verursachenden Pflanzen sind im Frühling die Hasel, Birke, Erle und Esche und im Sommer Gräser und Beifuss. Mit einfach durchzuführenden Blut- oder Hauttests können die auslösenden Pollen sicher verifiziert werden.

«Pollen Search» – Pollenflug-App für Ihr iPhone

Verschaffen Sie sich mit «Pollen Search» schnell einen Überblick über die aktuelle Pollenbelastung. Die App zeigt Ihnen an, welche Pollen in welcher Menge in der Schweizer Luft sind.

Therapie

Therapeutisch stehen heute mit den Antihistaminika gut wirksame Medikamente zur Verfügung. Sollte der Einsatz dieser Medikamente nicht genügen, kann in schweren Fällen eine Immunotherapie durchgeführt werden. Bei dieser mehrere Monate bis Jahre dauernden Therapie wird der Körper langsam an immer höhere Allergenkonzentrationen gewöhnt.

Tipps

  • Bei Tagen mit starkem Pollenflug Fenster schliessen und auf Sport im Freien verzichten
  • Fenster beim Auto fahren geschlossen halten (Pollenfilter für die Belüftungsanlage)
  • Sonnenbrille tragen
  • Ausgedehnte Spaziergänge auf Regentage verlegen
  • Oft die Hände waschen, insbesondere nach Aufenthalten im Freien
  • Vor dem Schlafen gehen duschen und die Haare waschen, um die eingefangenen Pollen auszuwaschen
  • Kleider nicht im Schlafzimmer ausziehen
  • Kopfkissen tagsüber mit einem Frottetuch zudecken

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.pollenundallergie.ch.

Dr. med. Andreas Graf, Arzt in Ruswil, Nov 2016

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