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Patientenverfügung

ByDr. med. A. Graf

Patientenverfügung

Was gilt es zu beachten

Haben Sie sich auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, welche medizinischen Massnahmen Sie möchten oder eben nicht möchten, wenn Sie infolge Unfall oder Krankheit nicht mehr selber entscheiden können? Mit einer Patientenverfügung sorgen Sie vor und halten im Voraus fest, welchen medizinischen Massnahmen Sie zustimmen und welche Sie ablehnen. Patientenverfügungen sind für die Angehörigen und die behandelnden Ärzte/innen sehr hilfreich, wenn es darum geht, über den Einsatz von medizinischen Massnahmen zu entscheiden. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne.

  • Grundsätzlich kann jede urteilsfähige Person eine Patientenverfügung verfassen
  • Mit Ihrer Patientenverfügung halten Sie fest, welchen medizinischen Massnahmen Sie im Falle ihrer Urteilsunfähigkeit zustimmen oder nicht
  • Je klarer Ihre Patientenverfügung ist, desto weniger Auslegungsprobleme ergeben sich
  • Beim Verfassen der Patientenverfügung ist ein Beratungsgespräch bei Ihrem Hauarzt eine hilfreiche Unterstützung und deshalb empfehlenswert
  • Bei der Patientenverfügung können Sie Vertrauensperson(en) einsetzen
  • Die Patientenverfügung kann ihren Zweck nur erfüllen, wenn sie im Bedarfsfall auch wirklich verfügbar ist. Informieren Sie deshalb unbedingt Ihre Vertrauensperson(en), wo Sie Ihre Patientenverfügung aufbewahren
  • Übergeben Sie Ihrem Hausarzt und Ihrer Vertrauensperson je eine Kopie der Patientenverfügung
  • Machen Sie in Ihrem Portemonnaie einen Vermerk mit einem Hinweis auf Ihre Patientenverfügung, deren Aufbewahrungsort und die Adresse der Vertrauensperson(en) und des Hausarztes

(Quelle: Patientenverfügung FMH, SAMW)

Patientenverfügung

Die FMH und SAMW stellen kostenlos Patientenverfügungen in zwei Versionen zur Verfügung.

Dr. med. Andreas Graf, Arzt in Ruswil, Nov 2016

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